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| indipendentlabel und verlag |

Der Grund, warum wir zwei Ohren und nur einen Mund haben: Damit wir mehr zuhören und weniger plaudern.
(zenon von kition)

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Anna Margolina: No Greater Love

Tonträger

nogreaterlove6.71€7.99 (inkl. MwSt.)
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INSUL: von freunden

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orpheus III: planeten

Tonträger

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sleepin' beecroft

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fünf frühe lieder

Noten (elektronisch)

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8 klavierstücke, op. 76 (brahms)

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phantasiestück für klarinette und pianoforte

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phantasiestueckclpno12.6€14.99 (inkl. MwSt.)
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ruine

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vaermeland

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antigone

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prometheus

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prometheus100.83€119.99 (inkl. MwSt.)
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fragment #3

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fragmentno367.22€79.99 (inkl. MwSt.)
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deucalion und pyrrha

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to-phu (fiege)

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Anna Margolina: No Greater Love

Wo Jazz draufsteht, ist nicht nur Jazz drinnen: die Berliner Band um die Sängerin Anna Margolina arrangiert, interpretiert und improvisiert Songs verschiedenster Genres und Kulturen - und lässt sie überraschend neu erklingen. Auf dieser Live-EP sind Amerikanische Jazz Standards der 1930er und 1940er, tanzbarer Swing und ein Jiddisches Lied zu hören, aufgenommen und produziert bei stoa.berlin.

1) No Moon At All 2) Dream A Little Dream Of Me 3) Bernies Tune 4) The Nearness Of >ou 5) Cheek To Cheek 6) Papirosen 7) Too Darn Hot

CD und Hülle sind „handgemacht". Mehr Informationen zur Band und Soundbeispiele der EP finden Sie auf margolinamusic.com

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orpheus III: planeten

planeten handelt von den olympischen Göttern - die Themen für die einzelnen Stücke entstammen aus der gleichnamigen Suite für Quintett, komponiert von Ruben Giannotti.

// ares - aphrodite - hermes - zeus - kronos - uranos - poseidon //

Jeder Satz der Suite stellt eine Gottheit dar, mit all ihren Eigenschaften und Eigenarten. In der Abfolge der Sätze stehen sich dabei die Dichotomien ARES (Symbol des Krieges) und APHRODITE (Symbol des Friedens) - sowie ZEUS (Symbol des Wandels) und KRONOS (Symbol für das Ur-Zeitalter) gegenüber. Dazwischen erklingen in Form von zwei Intermezzi HERMES und URANOS. Das große Finale überlässt der Komponist POSEIDON, dem Mystiker.

Der Sound von ORPHEUS III ist orchestral und kammermusikalisch zugleich. Er bewegt sich frei zwischen überirdischer Improvisation und rhythmisch-hypnotischen Grooves. Jazz-apomorphe Klänge fusionieren mit Elementen aus fremden Stilen.

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INSUL: von freunden

Auf einer einsamen Insel einfach nur Musik machen.

Gelegentlich überkommt einen diese von Fernweh geprägte Vorstellung und man verfällt ins Träumen. Dabei haben sich vor etwa drei Jahren auch die vier Musikern von INSUL kennengelernt. Seitdem verbringen sie jedoch die meiste Zeit in Berlin und Leipzig und schätzen daran das, was auf keiner einsamen Insel zu finden ist: eine Vielfalt von Menschen in ihrer Umgebung.

Ihr Debütalbum „von Freunden“ handelt von eben diesen verschiedenen inspirierenden Personen und Gegebenheiten mit ihnen. Die Melodien entstehen dabei aus spontanen Impulsen und werden immer weiter verfeinert, die Improvisationen dienen zum genaueren Zeichnen der Charakterzüge. Mit dem Moment jedes erklungenen Tones ändern sich die Bilder der Menschen – mit der Entwicklung der Musiker ihr Blick auf sie.

Während sich die so entstandenen Stücke des Gitarristen Bertram Burkert durch einen stetig zirkulierenden Puls auszeichnen, gehen die Kompositionen Jonas Timms nur langsam auf, tanzen dann aber manchmal hinaus in die Welt. Anders sein Teilzeitverwandter Fabian Timm, dessen Werke so anmuten als wären es Schilderungen eines Beobachters am Fenster, die getriebene Welt draußen beschreibend. Geerdet gibt Schlagzeuger Lukas Akintaja durch seine klaren, zusätzlich aber harmonisch unkonventionellen Themen eine wichtige Zutat hinzu.

Trotz dieses Reichtums an Spektren liegt der Schwerpunkt auf dem Wohlklang der vier Instrumente miteinander. Gemeinsam lassen sie Komplexes vertraut klingen und malen Einfachheiten farbenfroh aus.

Die Vier würden, da manchmal auch sie sehr gute Freunde sind, behaupten, sich einige Zeit auf einer dann viersamen Insel auszuhalten – zumindest ohne Instrumente.

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sleepin' beecroft

komponist: ruben giannotti

besetzung: big band

dauer: 10"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


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fünf frühe lieder

komponist: ruben giannotti

besetzung: ensemble

dauer: 30"

lieferumfang: sheets (pdf)


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8 klavierstücke, op. 76

komponist: johannes brahms

arrangeur: ruben giannotti

besetzung: streichquartett

dauer: 25"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


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phantasiestück für klarinette und pianoforte

komponist: ruben giannotti

besetzung: klarinette/klavier

dauer: 8"

lieferumfang: einzelstimmen


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ruine

komponist: ruben giannotti

besetzung: big band

dauer: 8"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


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vaermeland

komponist: ruben giannotti

besetzung: big band

dauer: 12"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


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antigone

komponist: ruben giannotti

besetzung: klarinette und streichquartett

dauer: 7"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


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prometheus

komponist: ruben giannotti

besetzung: symphonisches blasorchester

dauer: 13"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


Prometheus. Ein Kreationsmythos. Es war zunächst diese Thematik an sich, die den Verfasser in der Zeit der Enstehung des Werks vorrangig interessiert hat und dann während des Schreibens Anlass gegeben hat, die eigenen ästhetischen Paradigmen zu hinterfragen -- vielmehr herauszufinden, was die eigene musikalische Welt erschaffen hat. Charakteristisch hierfür ist gleich der Beginn mit dem Zitat aus der 1. Symphonie von Brahms, der im Allgemeinen einen immensen Einfluss auf das musikalische Denken des Verfassers hat. Weniger offenkundig sind Merkmale der harmonischen Gestaltung: Die gesamte Harmonik lässt sich im Wesentlichen auf zwei Messiaen-Modi zurückführen, namentlich den zweiten und den (später entdeckten) achten Modus, die im Vokabular von Bartok und schon Rimski-Korsakov einen festen Platz haben. Immer wieder werden diese modalen Passagen durch vertikale polymodalen Konstruktionen durchbrochen, die möglicherweise an Stravinskis Harmonik erinnern. Es ist also das harmonische Material des Expressionismus, das im Inneren des Verfassers arbeitet.

Beim Schreiben wurde jedoch versucht, bewusste Stilzitate zu vermeiden. Zudem wird das Material zweckentfremdet, da nicht die Unmittelbarkeit des Ausdrucks -- wie man in Adornos Beschreibung expressionistischer Musik liest --, sondern nach Möglichkeiten der Pseudo-Funktionalisierung gesucht wird. Dabei ist stets ein Denken in der Klanglichkeit des Jazz involviert! Prometheus ist daher kein neo-expressionistisches Werk. Man könnte es eher einer Art Neo-Third-Stream zuordnen, wie das gesamte Schaffen des Verfassers. Im vorliegenden Werk hat wohl die bisher intensivste Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Dichotomie von Jazz und Klassik stattgefunden.

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fragment nr. 3

komponist: ruben giannotti

besetzung: big band

dauer: 8"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


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deucalion und pyrrha

komponist: ruben giannotti

besetzung: symphonisches blasorchester

dauer: 17"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen. [...] Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde [...] Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit [...]: Es soll hinfort keine Zeit mehr sein, sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes...
(Offenbarung des Johannes 10, 1–7)

Dann sprach Gott zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Tieren des Feldes, mit allen Tieren der Erde, die mit euch aus der Arche gekommen sind. Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde. Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch vernichtet. Steht der Bogen in den Wolken, so werde ich auf ihn sehen und des ewigen Bundes gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen, allen Wesen aus Fleisch auf der Erde. Und Gott sprach zu Noach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch auf der Erde geschlossen habe.
(Genesis 9, 8-17)

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to-phu

komponist: tobias fiege

arrangeur: ruben giannotti

besetzung: big band

dauer: 10"

lieferumfang: partitur und einzelstimmen


about

In der Stoa werden alle Disziplinen als Teil eines großen Ganzen betrachtet. So strebt das Label STOA nach einem universellen Musikbegriff, der immer wieder neu definiert werden will – und in dem die Trennung zwischen den zwei großen Stilkonstrukten „Jazz“ und „Klassik“ aufgehoben wird. Es repräsentiert Künstler mit unterschiedlichsten Ansätzen, ohne sie von einander abzugrenzen.

Ursprünglich als Selfpublishing-Verlag gegründet, entwickelte STOA sich zu einem Independentlabel weiter, das – inspiriert von der emotionalen Selbstbeherrschung des stoischen Konzepts – das Spannungsfeld zwischen Jazz, Groove, Elektronik und Neuer Musik erkundet.

Der Gründer, Ruben Giannotti, studierte an der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und arbeitet heute als Musiker und Komponist in Berlin.

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